Signet: Internat/Tagesschule Horbach
Aktuelles
Eröffnung der Sekundarstufe 1
  
Eine lokale Lösung als grosser Voreteil für die Jugendlichen
  
Am Montag, 17. August 2009, eröffnete die GGZ-Bildungsintitution, Internat/Tagesschule Horbach, die Sekundarstufe 1 in einem ehemaligen Trakt des Kantonsspitals. Hier an der Artherstrasse in Zug werden Jugendliche mit AD(H)S und Teilleistungsschwächen gefördert.
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Montag, 17. August 2009               Bild 1 von 22
  
Fotogalerie  
  
Zu den Mitarbeitern von GGZ und IT Horbach sowie zahlreichen Gäste sprachen der Präsident der Horbach-Kommission, Bruno Briner (Bild 6) und Regierungsrat Patrick Cotti (Bildungsdirektor des Kantons Zug, Bild 14).
  
Die auf dem Zugerberg stationierte, 1938 gegründete Institution Waldschule Horbach (seit 1. August neu: Internat/Tagesschule Horbach) entspricht einem grossen Bedürfnis. Die Fachinstitution für verhaltensauffällige Lernende war immer ausgelastet, konnte aber bisher nur von Primarschülern besucht werden. Für die Zeit nach der 6. Primarklasse fehlte eine Anschlusslösung, und die Schüler mussten infolgedessen in andere, mehrheitlich ausserkantonale Institutionen wechseln. Mit der Realisierung einer Sekundarstufe I hat die Direktion für Bildung und Kultur (DBK) zusammen mit der GGZ als Trägerin der Bildungsinstitution, eine Möglichkeit gefunden, die Sonderschüler auch vom 7. bis 9. Schuljahr innerhalb des Kantons den Bedürfnissen entsprechend professionell zu betreuen und zu unterrichten. «Diese lokale Lösung ist ein grosser Vorteil für die Jugendlichen, da sie in einem Umfeld bleiben können, das ihnen vertraut ist», sagt Bildungsdirektor Patrick Cotti. Ausserkantonale Platzierungen sind künftig nur noch in Ausnahmefällen nötig. Der Schul- und Internatsbetrieb bietet vorerst 12 männlichen Jugendlichen in zwei Kleinklassen einen Platz. Mit dieser Unterrichtsform wird den Schülern, die nebst ihrem auffälligen Verhalten oft Aufmerksamkeits- und Lerndefizite aufweisen, am besten Rechnung getragen. Die Regierung hat mit der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ) eine entsprechende Leistungsvereinbarung abgeschlossen und es wurde ein Dreijahresmietvertrag unterzeichnet. Eingemietet sind die Kleinklassen und die Wohngruppe im Hauptgebäude an der Artherstrasse. Je nach Bedarf besuchen die Jugendlichen den schulischen Tagesbetrieb und wohnen zu Hause, oder sie sind Teil der Internatsgruppe.
  
Schlüsselübergabe
  
Dann übergab der bisherige Leiter der «Waldschule Horbach», Stefan Blank (Bild 7), einen symbolischer Schlüssel in Form eines Backwerks dem neuen Geschäftsleiter der ITH, Matthias Moritz. Stefan Blank hat sich nach 7 Jahren entschlossen, sich die letzten Jahre vor seiner Pensionierung nochmals als Hauptlehrer der Mittelstufe 2 (5. und 6. Klasse) zu engagieren. Mathias Moritz (Bild 9) sieht in seinen neuen Aufgaben als Gesamtleiter beider Schulstufen eine grosse Herausforderung: «Wir wollen den Schülern einen Ort ermöglichen, an dem sie lernen, forschen, diskutieren, lachen, erzählen und sich entwickeln können. Es soll ein lebendiger Lern- und Lebensort sein.» Diese Leitgedanken im Alltag weiterzuführen und umzusetzen wird sein grösstes Anliegen sein.
    
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