Generalversammlung

Hier können Sie den einen oder anderen GGZ-Jahresbericht mit Rechnung oder ein bestimmtes GV-Protokoll der letzten zehn Jahre einsehen.

Wenn Sie Fragen zu diesem Themenkreis haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Geschäftsstelle der GGZ.

 

„132. Generalversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug“ im Burgbachsaal, Zug am 30. Mai 2017, 18.30 Uhr

 

2016 war primär ein Jahr der Konsolidierung. Dennoch gab es etwas Neues. Der Vorstand verabschiedete ein überarbeitetes Personalreglement. Das bisherige Reglement hatte zum Zweck die verschiedenen Institutionen, Reglemente, Haltungen und Ansprüche im Rahmen der 2010 eingeleiteten Organisationsentwicklung unter ein gemeinsames Dach zu bringen. Das neue hat den Anspruch, dass es in einer modernen und verständlichen Sprache daherkommt und Rechte und Pflichten der GGZ und der Mitarbeitenden klar strukturiert abbildet. Es wurde allen Mitarbeitenden Ende 2016 zugestellt, es gilt für neue Mitarbeitende seit Januar und für bestehende ab August 2017.

 

Des Weiteren beschloss der Vorstand die bestehende Sponsoringvereinbarung mit dem Verein Zuger Märlisunntig als Patronatsträger bis 2021 zu verlängern. Mit dieser beliebten und breit verankerten Veranstaltung wie auch mit dem Zuger Ferienpass bringen wir die GGZ einer breiten Bevölkerungsschicht, besonders Familien mit Kindern näher. Auf der kulturellen Ebene gilt es auch unseren traditionellen Kulturbeitrag zu erwähnen: das Zuger Neujahrsblatt. Unter dem Titel "ZUG – ZUHAUSE" gelang es der Redaktionskommission wiederum vielseitige, unterhaltsame und anregende Beiträge in einem schönen Buch zusammen zu führen.

 

Neben sozialer Verantwortung und Solidarität ist im heutigen Umfeld Toleranz ein wichtiges Thema. Im Rahmen des von der GGZ unterstützten Kunst-Projektes "Ship of Tolerance" fanden im Podium 41 am grossen, selbst gebauten "Table of Tolerance" fünf gut besuchte Mittagsveranstaltungen statt, an welchen die verschiedensten Aspekte der Toleranz in angeregter und offener Atmosphäre breit diskutiert wurden.

 

Die Klinik Adelheid blickt auf das erste volle Geschäftsjahr nach der zweistufigen Bettenerweiterung zurück, es war ein grosser Erfolg mit nach wie vor hoher Bettenauslastung, was sich entsprechend positiv im Gesamtresultat niederschlägt. Auch die übrigen Institutionen GGZ@Work, Freizeitanlage Loreto/Volkshochschule Zug und Fachinstitution Sennhütte sowie Internat/Tagesschule Horbach (ITH) können auf ein erfolgreiches Jahr stolz sein. Bei der ITH beginnt nach den Sommerferien das letzte Schuljahr an den bisherigen Standorten Horbach und altes Kantonsspital. Die Planung des Umzugs an die Zugerbergstrasse 22 wird uns in nächster Zeit stark in Anspruch nehmen. Wir freuen uns auf die Zusammenführung der beiden Schulstufen an zentraler Lage in Zug und die neuen Möglichkeiten, welche dies ergeben wird.

Das Umfeld, in dem wir uns bewegen, befindet sich im Fluss. Für das laufende Jahr haben wir uns im Vorstand vorgenommen, die seit 2013 mit leichten Anpassungen geltende Gesamtstrategie einer kritischen und offenen Überprüfung zu unterziehen. Die öffentliche Hand ist um Sparmassnahmen bemüht, welche auch unsere Aktivitäten betreffen. Wir stellen fest, dass die bestehenden Rahmenbedingungen für Leistungsvereinbarungen nicht in allen Teilen unseren Vorstellungen einer am übernommenen Risiko orientierten, partnerschaftlichen Beteiligung an Gewinn und Verlust entsprechen. Neue Themenfelder für private gemeinnützige Tätigkeiten werden sich auftun. In diesem Sinne freue ich mich auf spannende, anspruchsvolle und positive Diskussionen.

 

Organisation

Die GGZ ist als private Organisation ein bedeutendes Sozialwerk im Kanton Zug mit einer 131jähri­gen Tradi­tion und engagiert sich mit zahlreichen Institutionen in den Berei­chen Gesundheit, Soziales, Bildung, Jugend und Kultur.

 

Die  Gemeinnützige Gesellschaft Zug ist und bleibt eine private, nach liberalen Prinzipien gemeinnützig den­kende und handelnde Organisation im Dienste der Zu­ger Bevölkerung. Seit einigen Jahren versteht sich die GGZ als Unternehmen und will sich vermehrt bzw. verstärkt im Bereich der privaten Gemeinnüt­zigkeit einsetzen.