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| Bericht mit weiteren Details zur GV 2009 Mit einem arbeitsintensiven Jahr 2008 ins Jubiläum gestartet 14 Werke und grosse Ziele 9. Juni 2009 · Die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zug GGZ blickt auf ein arbeitsintensives Jahr 2008 zurück. Präsidentin Monique Gisler Locher, Finanzchef Walter Weber und Peter Stöckli, Präsident der Donatorenkommission, orientierten anlässlich einer Medienkonferenz im Vorfeld der Jubiläums-Generalversammlung über das vergangene Jahr, legten jedoch einen deutlichen Akzent auf die Gegenwart und die Zukunft. Die konsolidierte Rechnung 2008 weist einen Betriebsertrag von rund 34,6 Mio. Fr. aus. Ohne den Einbezug der ausserordentlichen Spenden für den Jubiläumsfonds 125 zeigt die Betriebsrechnung mit einem Plus von rund 0.3 Mio. Franken ein praktisch ausgeglichenes Ergebnis. Als neue Vorstandsmitglieder werden der GV Alex Staub, Oberwil, und Andreas Plimpton, Baar, vorgeschlagen. Alex Staub ist 2010 als neuer Präsident vorgesehen. Neben der Äufnung eines Jubiläumsfonds, in den etwas über eine Million Franken gespendet wurden, hat der Vorstand beschlossen, ein grosses Projekt zum Bau von preisgünstigen familiengerechten Wohnungen zu starten. Finanziert wird das Vorhaben aus Mitteln, die der GGZ aus der Einzonung einer Parzelle in Unterägeri zufliessen können. Die GGZ ist mit Abstand das grösste Sozialwerk im Kanton Zug auf privater Basis. Ende 2008 waren in den 14 Werken insgesamt 293 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Der grösste Teil davon, nämlich 212, entfällt auf die Klinik Adelheid AG in Unterägeri, die sich vollständig im Besitz der GGZ befindet und auf eine Schenkung von Adelheid Page zurückgeht. Die Klinik, die mittlerweile zu den führenden Rehabilitationskliniken der Schweiz zählt, erfreute sich einer durchschnittlichen Auslastung von 95 Prozent. Im Berichtsjahr wurde ein neues Zentrum für die Medizinische Trainingstherapie mit einer Infrastruktur für die Tagesrehabilitation in Betrieb genommen. Die Sennhütte verzeichnete 2008 als Fachinstitution für Suchttherapie eine praktisch hundertprozentige Belegung sowie eine sehr niedrige Abbruchquote. Die Nachfrage für Therapieplätze, namentlich für Kokainabhängige, ist nach wie vor sehr gross. Die Waldschule Horbach hat neu neben den Primarschülern auch Sekundarschüler Stufe 1 mit Verhaltensauffälligkeiten mit Erfolg gefördert. Der Aufbau einer eigenständigen Sekundarschulstufe im alten Kantonsspital ist im Auftrag des Kantons im Gange. Einer anhaltend grossen Beliebtheit erfreute sich auch die Freizeitanlage Loreto mit der Volkshochschule Zug, die mit einem besonderen Angebot für Menschen mit einer geistigen Behinderung aktiv an deren Integration mitwirkt. Nicht weniger als 846 Kinder nahmen im Sommer 2008 an den insgesamt 406 Freizeitangeboten im Rahmen des Zuger Ferienpasses teil. Neu zusammengefasst unter dem Titel ggz@work wurden die sieben verschiedenen GGZ-Arbeitsprojekte. Dieser Namenswechsel dokumentiert die dynamische Weiterentwicklung dieser Arbeits-, Beratungs- und Vermittlungsangebote für erwerbslose Menschen. Die drei ggz@work-Projekte Yellow, Werkstatt Steinhausen und Büroservice feierten das zehnjährige Jubiläum. Ende Jahr erfolgte wiederum die Vernissage des ältesten GGZ-Projekts, des Zuger Neujahrsblattes, mit welchem gleichzeitig auch das Jubiläumsjahr 2009 eingeläutet wurde. Mit neuer Struktur in neue Dimension Neben der projektbezogenen Führung stand für den Vorstand im abgelaufenen Jahr auch die organisatorische Planung der Zukunft im Vordergrund. Es wurde beschlossen, die bisherige auf Mandatsbasis arbeitende Geschäftsstelle durch eine eigene, mit einem vollamtlichen Geschäftsleiter besetzte Geschäftsstelle zu ersetzen. Mit Peter Fehr nimmt damit am 1. Juli erstmals ein GGZ-eigener Leiter seine Arbeit auf. Die Führung der Buchhaltung bleibt jedoch weiterhin in externer Hand. Zugleich wurde eine besondere Landkommission ins Leben gerufen, welche sich mit der Planung des Projekts Wohnbau befasst. Damit erhält die GGZ die Strukturen, welche ihr erlauben, auch ein wachsendes Geschäftsvolumen weiterhin vorausschauend und effizient zu bearbeiten und den Charakter einer weitestgehend ehrenamtlich arbeitenden Führungsspitze zu erhalten. |
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| Monique Gisler, Präsidentin der GGZ: «Nach 125 Jahren wollen wir die Weichen für die Zukunft richtig stellen. Wir wollen unser Sozialwerk lebendig erhalten und möglichst unabhängig sein. Die GGZ strebt auch in Zukunft eine mglichst grosse Handlungs- und Entscheidungsfreiheit an, damit sie jederzeit dort wirken kann, wo es nötig ist. Ohne die ehrenamtlich Tätigen und die vielen Sponsoren, Gönner und Mitglieder wäre dies nicht möglich.» |
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