Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ)
  
   Altehrwürdiger Zuger Verein jubiliert
  
Im Jahre 1884 wurde die GGZ von verantwortungsbewussten Zugern gegründet und im nächsten Jahr feiert der Verein sein 125 Jahr Jubiläum mit einem attraktiven Jubiläumsprogramm. Die GGZ ist heute das bedeutendste privatwirtschaftlich aufgebaute Sozialwerk des Kantons Zug.
  
Soziale Verantwortung und Solidarität gegenüber Benachteiligten bestimmen heute noch den Einsatz der GGZ. Mit 14 Werken in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung, Jugend und Kultur ist die GGZ das bedeutendste privatwirtschaftlich aufgebaute Sozialwerk. Die GGZ gehört mit rund 250 Mitarbeitenden und 50 Ehrenamtlichen zu den wichtigsten Arbeitgebern im Kanton Zug. Sie ist ein Verein mit rund 1500 Mitgliedern und zugleich ein Unternehmen. Die GGZ übernimmt gemeinnützige Aufgaben, die vom Staat nicht wahrgenommen werden, ist in der Region gut verwurzelt und pflegt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Behörden. Der Verein finanziert sich aus Mitgliederbeiträgen, Spenden, Legaten und teilweise Abgeltungen der öffentlichen Hand mittels Leistungsvereinbarungen.
  
Wirken in verschiedenen Bereichen
Vieles hat die GGZ bewegt, besonders in den Bereichen, die nicht von der öffentlichen Hand wahrgenommen werden. Denn trotz des gut entwickelten Sozialstaates und trotz des durchschnittlich hohen Lebensstandards gibt es immer Menschen in Krisen- und Notsituationen. Mit den sozialen Projekten von GGZ@Work (Arbeitsprojekte für erwerbslose Menschen) konnten 1997 schnell und unbürokratisch der Arbeitslosigkeit entgegen gewirkt werden. Als jüngstes Standbein zählen die GGZ Jugendprojekte. 2002 übernahm die GGZ spontan den Zuger Ferienpass, um dieses wichtige Freizeitangebot für Kinder während der Sommerferien vor dem Untergang zu retten.
  
Das grösste Werk der GGZ ist die Klinik Adelheid, die seit 1912 von der GGZ geführt wird. Sie ist eine moderne Rehabilitationsklinik mit 81 Betten, die im hart umkämpften Markt eine sehr gute Auslastung von durchschnittlich 95 % ausweisen kann. Im Gesundheitswesen führt die GGZ zusammen mit dem Drogenforum Zug die Fachinstitution für Suchttherapie „Sennhütte“. An idealer Lage auf dem Zugerberg bietet diese 10 Drogenabhängigen in einem abstinenten Rahmen stationäre Behandlungsmethoden.
  
Im Bildungsbereich gehören zwei Institutionen der GGZ an, die Waldschule Horbach und die Freizeitanlage im Loreto. Die Waldschule Horbach auf dem Zugerberg, ein Erbe von Adelheid Page wie auch die Klinik Adelheid, steht vor einem wichtigen Entwicklungsschritt. Sie plant den Aufbau einer Sekundarstufe 1 mit Internat an einem neuen zusätzlichen Standort. Die Freizeitanlage Loreto (FAL) bietet zusammen mit der Volkhochschule Zug (VHS) Kurse, Vorträge und Exkursionen für alle Altersgruppen an. Die Holz-, Metall- und Keramikwerkstatt steht jedermann ohne Voranmeldung zur Verfügung. Die GGZ beheimatet in der Freizeitanlage Loreto auch den Bildungsclub, die Erwachsenenbildung für Menschen mit einer geistigen Behinderung
  
Die GGZ. Wirkt. Seit 125 Jahren
Getreu dem Jubiläums-Motto sind im Festjahr verschiedenste Jubiläumsmassnahmen geplant. Das Wirken in der Öffentlichkeit zeigen und sichtbar machen, ist eine der Kernbotschaften. Auch ist es der GGZ ein Anliegen, den Bekanntheitsgrad zu steigern, neue Mitglieder zu gewinnen, und den in den letzten Jahren etwas verloren gegangenen Verbund mit der Wirtschaft zu festigen. Zur Sicherung der Werke in den kommenden Jahren wurde der «Fonds 125» ins Leben gerufen.
  
Das von der GGZ im Jahre 1892 übernommene Zuger Neujahrsblatt eröffnet den Jubiläumsreigen mit Sonderberichten zur Gemeinnützigen Gesellschaft. In eindrücklicher Weise spiegelt die Chronik die vielfältigen Tätigkeiten des 125-jährigen Wirkens wider. Am 1. Dezember 2008 soll auch die Bevölkerung die Jubilare näher kennenlernen. Der GGZ-Jubiläumsbus, ein ZVB-Gelenkbus eingesetzt im normalen Linien-Verkehr, gestaltet von 14 Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Zug, dürfte einiges an Aufsehen erregen. Die Umsetzung des gestellten Themas «Gemeinnutz anstatt Eigennutz» haben Kantischüler und Kantischülerinnen in einer Projektwoche realisiert. Und im März 2009 erscheint dann die GGZ Jubiläums-Zeitung. Sie informiert auf farbige Weise über die Gemeinnützige Gesellschaft Zug, ihre Werke und ihr Wirken sowie über Meilensteine der Geschichte und über die prägenden Persönlichkeiten der GGZ. An den Tagen der offenen Tür können die vielen Institutionen besucht werden, um das Wirken der GGZ vor Ort zu erleben. Eine Plakatkampagne im ganzen Kanton wird darauf aufmerksam machen. Als ganz besonderer Anlass wird die Generalversammlung im Juni 2009 in den Stierenstallungen in Zug sein. Mit der Zuger Neujahrsblatt-Vernissage im November 2009 wird das Festprogramm seinen Abschluss finden. Die verschiedenen Jubiläumsmassnahmen konnten nur realisiert werden, weil grosszügige Sponsoren wie die ZKB, WWZ, Bossard AG und viele Gönner dies ermöglicht haben.
Mitglieder der GGZ Jubiläums- und Donatorenkommission mit dem neuen Zuger Neujahrsblatt, der Festschrift zum Jubiläumsjahr der GGZ.
(v.r.n.l: Werner Ulrich (Geschäftsführer GGZ), Peter Stöckli (Präsident Donatorenkommission GGZ), Nicolett Theiler (Projektleiterin Jubiläumskommission GGZ), Monika Gisler (Präsidentin GGZ), Walter Weber (Präsident Finanzkommission GGZ)
  
Terminplan GGZ Jubiläumsjahr
ZNB Vernissage 26.November ’08
GGZ-Bus Dezember ’08 bis Dezember ’09
Sonderzeitung GGZ März ’09
Tag der offenen Tür 7. März ’09 (Gesundheit)
GV GGZ in den Stierenstallungen Dienstag, 9. Juni ’09
Tag der offenen Tür 6. Juni ’09 (Bildung, Kultur, Jugend)
Tag der offenen Tür 12. September ’09 (Soziales)
Plakataktion März 09/Juni ’09 / September ’09
Veranstaltungen mit Service-Clubs und Wirtschaft
  
über das ganze Jahr verteilt

Die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ) besteht seit 125 Jahren und fühlt sich einer zeitgemässen Gemeinnützigkeit verpflichtet. Über viele Jahrzehnte hat sie verschiedene Werke und Institutionen im Kanton Zug aufgebaut. Sie hat diese laufend dem Wandel der Zeit angepasst und mit neuen Aufgaben betraut. In jüngster Zeit sind Werke (Sozialprojekte) dazugekommen, die sich den Bedürfnissen und Nöten von heute annehmen.
  
Die GGZ ist privatwirtschaftlich organisiert und wird ehrenamtlich geführt. Sie betreibt mit über 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt 14 Institutionen in den Bereichen Gesundheit, Jugend, Bildung, Soziale Hilfe und Kultur. Als bedeutendes lokales Sozialwerk leistet die GGZ somit einen wichtigen Beitrag für die Volkswohlfahrt im Kanton Zug.
  
Eine wirkungsvolle gemeinnützige Tätigkeit ist nur möglich mit einem kombinierten Einsatz von Freiwilligenarbeit und finanziellen Mitteln. Für die Realisierung neuer Projekte sind auch immer wieder zusätzliche Mittel erforderlich. Nur mit Unterstützung einer grossen Gönnerschaft und Mitglieder kann die GGZ ihre Aufgaben erfüllen.

  
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