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| Klinik Adelheid – Mehr Raum für Rehabilitation Einweihung des Anbaus, 31. Oktober 2008 ![]() Zu Beginn der Einweihungsfeier erschien aus einer anderen Welt Adelheid Page-Schwerzmann (alias Judith Stadlin) und staunte sehr darüber, was aus ihrem Sanitorium geworden ist. «Gschpässigi Maschine – wett do öpper Koboi schpile…» Mit all diesen vielen Geräten könne man wohl kein Geld verdienen, sie kosten nur, meinte die einstige Gründerin und Schenkgeberin der Klinik oben in Unterägeri. Na ja, ist alles etwas anders als früher. Zum Abschied mahnt sie noch: «Uf sonere Insle müend alli mitenand zämeschaffe, demit es guet cha bliibe. Bitte lueged, dass ihr dä Patient würkli im Aug p’halted.» Dann erwähnte der Präsident des Verwaltungsrates der Klinik Adelheid AG, Stefan Tobler in seinem Referat unter Anderem: «Der heute eingeweihte Anbau ist aus Sicht des Verwaltungsrates eine unabdingbare Massnahme zur weiteren Festigung unserer Wettbewerbsfähigkeit.» Weitherum ist zwar die Klinik beliebt. Die Geldsorgen bleiben jedoch nicht erspart. «Sobald es aber ums Geld geht, wird uns gar nichts geschenkt und wir müssen froh sein, dass es uns immer wieder gelingt, wenigstens unsere Kosten überhaupt decken zu können.» Dank der Akionärin GGZ ist die AG weniger auf Gewinn-Maximierung ausgerichtet als vielmehr auf Pflichterfüllung. – Hans Asper, Geschäftsführer, wies auf die beiden wesentlichen Punkte für ein gutes Bestehen hin: Eine Reha-Klinik sei einerseits spezialisiert, anderseits aber auch gut geführt. – Über den funktionalen Aspekt des neuen Raumkörpers sprach anschliessend der Architekt, Peter David Weber. Auch wenn jede Etage eine andere Nutzung und ein anderes Gefüge aufweist, muss der Bau aussen als Einheit wirken. Auf die grosse Bedeutung der Klinik Adelheid wies schliesslich Landammann Joachim Eder, Gesundheitsdirektor des Kantons Zug, hin. Nicht nur wegen der naturgegebenen Voraussetzungen sondern vor allem wegen der optimalen Infrastruktur sowie der einwandfreien medizinischen Pflege und Betreuung können die Patienten in der Regel wieder gesund werden. Die Klinik habe die Steuerfranken der Zugerinnen und Zuger sehr gut investiert. 2007 habe der Kanton der Klinik Adelheid 4.2 Millionen Franken für Spitalleistungen und 379'000 für Investitionen vergütet. Die Rehabilitation ist ein Schlüsselfaktor im Gesundheitswesen. Zudem besitzt die Klinik Adelheit schweizweit einen ausgezeichneten Ruf. Mehr Raum für die Rehabilitation, das bedeute aber nicht nur Möbel und viele Patienten sondern vor allem Wärme, Zuwendung und neue Ideen. Monika Gisler-Locher, Präsidentin der GGZ, rühmte das «Flaggschiff» der GGZ. Es ist wichtig, dass die GGZ Eigentümerin der Reha-Klinik ist. Denn die GGZ ist gemeinnützig. Gewinn orientiert wäre es fast undenkbar in der Rehabilitation tätig zu sein. Die Führung durch die GGZ bedeutet für die Patienten kleinere Kosten. Monika Gisler dankte abschliessend allen, die zu diesem qualitativ sehr guten Anbau, zu diesem anspruchsvollen Projekt beigetragen haben.
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