Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zug
   
Editorial aus dem Jahresbericht 2001  
    
  
 Dr. Ueli Scheidegger
Eine Investition in die junge Generation
  
Wir sind uns unserer Tradition bewusst und fühlen uns den Projekten, die wir in der Vergangenheit aufgebaut haben, sehr verpflichtet. Unsere Ausrichtung und betrieblichen Strukturen lassen aber auch viel Freiraum zu, um Gemeinnützigkeit immer wieder neu und flexibel zu interpretieren.
  
In jüngster Zeit haben wir uns vermehrt den Anliegen der Kinder und Jugendlichen zu gewandt. Wir haben zum Beispiel den Zuger Märlisunntig und den Filmclub für Kinder im Primarschulalter Zauberlaterne unterstützt und sind im letzten Frühling eingesprungen, um den Zuger Ferienpass am Leben zu erhalten. Diese Arbeiten haben uns viel Freude bereitet, und das positive Echo hat uns zu weiteren Taten ermuntert. Eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ist ein sehr wichtiger Beitrag zur körperlichen und mentalen Gesundheit, zur Erziehung und zum kulturellen Verständnis – gerade auch für Kinder und Jugendliche. Sie fördert nicht zuletzt die Integration innerhalb dieser Generation. Ein solches Engagement passt gut in unser Konzept, denn es bietet viele Möglichkeiten, unsere personellen und materiellen Ressourcen zweckmässig einzu setzen und diese mit Freiwilligenarbeit zu kombinieren. Kommt hinzu, dass wir auch Synergien innerhalb der GGZ nutzen können. Zum Beispiel bietet sich die Freizeitanlage Loreto mit ihren Werkstätten und anderen Räumlichkeiten dazu an, oder wir können Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den GGZ Arbeitsprojekten für unterstützende Arbeiten einsetzen.
  
Die verschiedenen Möglichkeiten, die sich uns in diesem Bereich eröffnen, haben uns bewogen, mit einem neuen Standbein zu Gunsten der Jugend einen zusätzlichen Schwerpunkt in unserem Tätigkeitsbereich aufzubauen. Ab dem 1. Januar 2002 betreiben wir die GGZ Jugendprojekte als neue, selbständige Institution. Mit diesem Schritt wollen wir der jungen Generation in der Region Zug auf längere Sicht Unterstützung zukommen lassen.
   
Dr. Ueli Scheidegger, Präsident
   

    
Zurück zur Startseite Möchten Sie bei der GGZ Mitglied werden?
     
      
21.04.2002