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| Die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zug erweitert ihre Aktivitäten GGZ Jugendprojekte neu gegründet Der Vorstand der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ) befürwortete anfangs Jahr den Aufbau der neuen Institution, GGZ Jugendprojekte. Damit wird sich die GGZ neben den vier bestehenden Standbeinen Gesundheit, Bildung, Soziales und Kultur verstärkt auch zu Gunsten der Jugend, insbesondere im Bereich einer sinnvollen Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen, personell und finanziell engagieren. In den letzten Jahren wurden an die GGZ vermehrt Gesuche von Jugendorganisationen gestellt. Verschiedene jugendliche Freizeitaktivitäten konnten finanziell unterstützt werden, wie beispielsweise das Zuger Kinder-Theater, diverse Musik-Bands, Aktivitäten der Industrie 45, der Galvanik-Probebetrieb, Zuger Märlisunntig und der Zuger Ferienpass. Trägerin des Zuger Ferienpasses Nachdem die GGZ Arbeitsprojekte im letzten Jahr die Leitung des Ferienpasses interimistisch übernommen haben, konnte nun die definitive Leitung des Zuger Ferienpasses den neu geschaffenen GGZ Jugendprojekten übertragen werden. Der Zuger Ferienpass dürfte in den nächsten Jahren zum bedeutendsten GGZ-Jugendprojekt werden, da bereits Ideen vorliegen, das Angebot ab 2003 weiter auszubauen. Der Zuger „Märlisunntig“ und „Zauberlaterne“ sollen auch künftig mit finanzieller und personeller Unterstützung rechnen können. Im weiteren bestehen bereits Pläne, die GGZ-eigenen Werkstätten in der Freizeitanlage Loreto in Zug vermehrt auch für Kinder und Jugendliche zu nutzen. Andere, neue Projekte sollen im Rahmen der verfügbaren personellen und materiellen Ressourcen dazukommen. Neue Betriebskommission Die GGZ lässt ihre Institutionen durch separate Betriebskommissionen führen, durch eigene Geschäftsstellen betreiben und mit eigener Identität gegen aussen auftreten. Sie gewährt ihnen dazu viel planerische und betriebliche Selbständigkeit. Die Betriebskommission GGZ Jugendprojekte, welche für die Strategie, die Führung, das Programm und die Überwachung des Betriebes verantwortlich ist, konnte mit Personen besetzt werden, die vielseitige, professionelle und Institutions-spezifische Erfahrung einbringen und sich diesbezüglich ergänzen. Die Mitglieder dieser Kommission arbeiten ehrenamtlich und der Betriebskommission steht ein Mitglied des GGZ-Vorstandes vor. Die Geschäftsstelle GGZ Jugendprojekte ist für den operativen Teil der Institution zuständig. Die neue Institution GGZ Jugendprojekte hat ihren Betrieb im Februar 2002 aufgenommen. Präsidentin der Betriebskommission ist Monika Gisler-Locher und die Geschäftsführerin Nicolett Theiler Gutmann (40% Pensum). Projektleiterin des „Zuger Ferienpasses“ ist seit 1. Februar 2002 Nina Stähli (50% Pensum). Ein typisches GGZ-Engagement Die Zweckbestimmungen der GGZ-Statuten sehen gemeinnützige Hilfs- und Dienstleistungen vor allem in Bereichen vor, die nicht primär von der öffentlichen Hand wahrgenommen werden können. Die Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche passt sehr gut in diese Zielrichtung. Die enge Zusammenarbeit mit dem Kanton, Gemeinden, privaten Sponsoren und Gönnern, wie dies bereits beim Zuger Ferienpass, Zauberlaterne Zug und dem Märlisunntig vorhanden ist , spielt dabei eine wichtige Rolle: In finanzieller wie auch in ideeller Hinsicht. ![]() Foto: Die Mitglieder der neuen Betriebskommission GGZ Jugendprojekte bei ihrer ersten Arbeitssitzung: v.l.n.r. Carl Utiger, Matthias Buzzi, Nicolett Theiler Gutmann (Geschäftsführerin GGZ Jugendprojekte), Monika Gisler-Locher (Betriebskommissionspräsidentin), Dr. Gerhard Pfister. Nicht auf dem Bild: Jesus Turino. |
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| 24.05.2002 |
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