Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zug
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Zuger Neujahrsblatt 2004
  
Im dunklen verzauberten Garten schreiten die Besucher auf einem mit Fackeln umsäumten Weg zum Eingang eines Saales im klassizistischen Stil. Am Abend des 19. November 2003 wurde in einer Vernissage die jüngste Ausgabe des Zuger Neujahrsblattes vorgestellt. Dieses Mal fand sie in der Aula im Hammergut am unteren Lauf der Lorze in Cham statt.
  
Dr. med. Beat Wicky, Präsident der Neujahrsblattkommission (Bild links), begrüsste die Gäste und die grosszügigen Gastgeber, Herrn und Frau von Planta-Roth. Hier ein Auszug aus seiner Eröffnungsansprache:
  
«Die Beschäftigung mit den ‹Visionen› im letzten Jahr hat uns vor Augen geführt, dass es nicht die Zeit der grossen Würfe ist, in der wir leben – eine Aussage, die auch ein Jahr später noch Gültigkeit besitzt. So hat sich die Kommission des ‹Zuger Neujahrsblattes› in diesem Jahr für das Thema, das ‹unbekannte Zug› entschieden, wohl in einer Art Rückbesinnung auf weniger spektakuläre, nicht im grossen Scheinwerferlicht der Publizität angesiedelte
  
Facetten unseres Lebensraums Zug. In dieser Region Zug, die sich derart rasant wandelt, wollen wir uns mit Nischenthemen befassen, die sonst Gefahr laufen, im turbulenten Strom des Tagesgeschäftes unterzugehen. Wir versuchen, die Leserschaft für unbekannte Phänomene, Örtlichkeiten und Institutionen in unserer nächsten Umgebung zu sensibilisieren. Der Redaktor, Michael von Orsow wird Sie anschliessend durch die reichhaltigen Themen des ‹Zuger Neujahrsblattes 2004 hindurch begleiten.
  
... Der unaufhaltsame und rasante Wandel der Medienlandschaft zwingt auch die Neujahrsblattkommission, sich periodisch den wandelnden Anforderungen an das Erscheinungsbild eines Jahrbuches zu St eilen. Der Respekt vor der Verwurzelung in einer über 200Jahre alten Tradition hat uns einen sanften Wandel nahe gelegt. In einer Zeit, die uns mit flüchtigen ‹Instant›-Informationen beinahe erschlägt, möchten wir dem Leser etwas in die Hand geben zum Verweilen, zum ‹Entschleunigen› – eine Möglichkeit, sich für eine Weile auszuklinken. Das neu gestaltete ‹Zuger Neujahrsblatt› soll näher an das Buch herangerückt werden. Damit drücken wir aus, dass sich die Publikation nicht nach dem modischen Tagesgeschmack richtet, sondern längerfristiger Benutzung dienen und längerfristiger Betrachtung standhalten soll. Mit einem grosszügigen Bildteil nach dem Editorial wollen wir der Leserin und dem Leser den Einstieg in die einzelnen, durch Text dominierten Artikel erleichtern. Zudem sehen wir darin eine Gelegenheit, künstlerisches Schaffen im Bereich der Fotographie zu unterstützen. Damit fördern wir auch die kulturelle Tätigkeit unserer Herausgeberin, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug. Vom spielerischen Umgang mit verschiedenen Papierfarben und Papierqualitäten sowie von neu eingefügten Zusatztexten versprechen wir uns eine wohltuende Abwechslung und damit eine verbesserte Lesefreundlichkeit.»
  
Michael van Orsow, Sohn holländischer Eltern (Bild oben rechts), in Zug zweisprachig aufgewachsen, begrüsste die Zuhörer auf Holländisch, um damit den Eingangsakzent für die Erklärung des diesjährigen Leitthemas zu setzen: «Unbekanntes Zug». Dann folgten die Vorstellung der neuen Gestaltung und des Inhaltes,
  
   
  
Analysen und Porträts zu:
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  • Zug unter Wasser
  • Fremde
  • Fassaden
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  • Neue Berufe
  • Rohstoffhandel
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