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| Wechsel im Präsidentenamt | |||||
119. Generalversammlung der GGZNach 10 Männern übernimmt erstmals eine Frau die Präsidentschaft der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug. Monika Gisler-Locher – in Cham aufgewachsen, gelernte Primarlehrerin und zuletzt auch Legasthenieberaterin – wurde ohne Gegenstimme gestern Abend, 24. Juni 2004, an der 119. Generalversammlung der GGZ zur Präsidentin gewählt. Frau Gisler ist seit 1991 Mitglied des Vorstands und war seit 1997 Vizepräsidentin. Mit sehr viel Elan leitete sie 11 Jahre lang, bis zum 12. Juni 2002, die Waldschule Horbach. Anschliessend wurde sie Präsidentin der Betriebskommission der GGZ-Jugendprojekte.Dr. Ueli Scheidegger tritt nach 7 Jahren aus allen Ämtern in der GGZ zurück, bleibt aber weiterhin im Verwaltungsrat der Klinik Adelheid AG, um an der Kontinuität des Umbruchs mitzuwirken. Nachdem Dr. Scheidegger die ordentlichen Traktanden der GGZ im gotischen Saal des altehrwürdigen Rathauses von Zug präsidial abwickelte, dankte der Zuger Stadtpräsident Christoph Luchsinger dem scheidenden Präsidenten und der ganzen GGZ für den unermüdlichen, ideenreichen Einsatz als wohltätige Institution.Der Vorgänger als Präsident, Dr. Hansruedi Kühn, erzählte in der ersten Laudatio, wie es seinerzeit zur Nomination von Dr. Ueli Scheidegger als seinem Nachfolger kam. Nach dessen Wahl seien die Würfel und ihm damit ein Stein vom Herzen gefallen. Er war froh, in seiner persönlichen Phase der Überlastung im Beruf und in der immer vielfältiger werdenden Tätigkeit als Präsident die Leitung der Institution in gute Hände weitergeben zu können. In der zweiten Laudatio würdigte Vorstandsmitglied Guido Speck das Wirken des Präsidenten Ueli Scheidegger. Er hob besonders den Einsatz für die Reorganisation der Klinik Adelheid und das tatkräftige Begleiten der Arbeitsprojekte in der Entstehungs- und Ausbauphase hervor. Ebenso als bemerkenswert nannte er die kulturelle Profilierung unter seiner Präsidentschaft, die in der Herausgabe des Buches «Adelheid – Frau ohne Grenzen» einen Höhepunkt erreichte. Das Buch wurde ein echter Bestseller, auch ausserhalb der Kantonsgrenzen, etwa in der Stadt Basel, woher Ueli Scheidegger stammt. – Der scheidende Präsident habe von seinem Vorgänger ein gut bestelltes Haus übernommen, und ebenso könne er nun ein gut bestelltes Haus an seine Nachfolgerin, Monika Gisler übergeben, auf drei Säulen stehend: Geldgeber, Zeitgeber, Leistungsgeber. Die GGZ erreicht 2004 das 120-jährige Bestehen.![]() Dr. Ueli Scheidegger bedankte sich für die vielen Geschenke, die ihm die Leiter der Institutionen überreichten. Sie seien ein schöner Spiegel für Vielfalt und Kreativität der GGZ. Für ihn persönlich sei die Arbeit als Präsident ein «wohldosiertes mentales Training» gewesen. Die Generalversammlung schloss, wie sie angefangen hatte. Das Duo Violetta Ramoz, Harfe, und Richard Schneider, Guitarre, umrahmte den Anlass musikalisch mit südamerikanischen Volksweisen. Werner T. Huber (Text und Fotos) |
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