Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ)
Leitungswechsel auf der Yellow – das Zuger Lagerschiff
  
Auf der Yellow – das Zuger Lagerschiff hat ein Führungswechsel stattgefunden. Martin Keller, erfahrener Sozialpädagoge mit versiertem Leistungsausweis, ist neuer Projektleiter auf dem gelben Zugersee-Schiff und der mittagsBeiz.
  
Der neue Leiter der Yellow – das Zuger Lagerschiff und mittagsBeiz heisst Martin Keller. Er ist dipl. Sozialpädagoge HFS und seit 1984 in soziokulturellen und sozialpädagogischen Berufsfeldern tätig: Bei den Zürcher Gemeinschaftszentren als Werkstattleiter, in der offenen Jugend-, Quartier- und Erwachsenenarbeit sowie als Stv. Leiter eines Gemeinschaftszentrums. Danach Tätigkeit in der stationären Jugendarbeit, im Suchtbereich sowie im Aufbau und der Co-Leitung eines Arbeitsintegrationsprogrammes für Jugendliche. Die letzten 4 Jahre war er bei der Durchführung von Hochseeprojekten für dissoziale Jugendliche tätig. Zuerst als pädagogischer Leiter und dann als Leiter der Schiffsphasen. Martin Keller hat langjährige Erfahrungen als Hochseesegler auf Yachten und Traditionssegelschiffen.
  
Auf der Yellow-dem Zuger Lagerschiff und bei der MittagsBeiz steht ihm die langjährige Mitarbeiterin des GGZ Arbeitprojektes, Britta Kiefer, welche zuletzt als Leiterin Hauswirtschaft im Grandhotel Giessbach gearbeitet hat, zur Seite. Ihr obliegen Planungsarbeiten und organisatorische Aufgaben. Für die gastgewerblichen Arbeiten und den Schiffsunterhalt stellt die GGZ im Rahmen ihrer Arbeitsprojekte Personal zur Verfügung.
  
Die Yellow – das Zuger Lagerschiff, ein Arbeitsprojekt der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ), ist im Frühling bis Herbst ein schwimmendes Lagerschiff, welches primär von Schulklassen aus der ganzen Schweiz für Lager- und Projektwochen gemietet wird. An Wochenenden steht es Privatpersonen für Anlässe zur Verfügung. Während der Wintermonate ist die Aufenthaltsnachfrage geringer und deshalb wird die Yellow zur mittagsBeiz umfunktioniert. Die mittagsBeiz bietet randständigen, suchtmittelabhängigen oder anderswie benachteiligten Personen sowie auch älteren, vereinsamten Menschen einen stabilen Aufenthalts- und Begegnungsraum und kann damit eine Tagesstruktur verschaffen. Darüber hinaus bietet die Beiz ihren Gästen eine ausgewogene und gesunde Ernährung. In den Sommermonaten wird die mittagsBeiz im Podium 41 durchgeführt. Die aktuellen Öffnungszeiten der mittagsBeiz: werktags von 11.30 Uhr bis 14 Uhr.
  
Die Yellow – das Zuger Lagerschiff und die mittagsBEIZ sind eine Dienstleistung der GGZ Arbeitsprojekte (eine Institution der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug) und werden vom Kanton und den Zuger Gemeinden unterstützt.
  
Telefonische Auskünfte 041-710 59 52 (Martin Keller, Leiter Yellow und mittagsBeiz)
  

  
Ein dynamisches Team: Martin Keller, Leiter des Arbeitsprojektes Yellow – das Zuger Lagerschiff und mittagsBeiz sowie Britta Kiefer, seine Stellvertreterin.
    
Geschichte:
  
Auf Ende 1997 beschloss die Zugersee Schifffahrtsgesellschaft (SGZ) den Dienst des erst zwanzigjahre alten Motorschiffes MS Schwyz einzustellen. Die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ), welche seit 1884 die Verantwortung für das Gedeihen zahlreicher wichtiger Institutionen im Gesundheits- und Bildungswesen sowie im kulturellen und sozialen Bereich trägt, entschloss sich, die ausgemusterte MS Schwyz mit dem Gedanken einer Umnutzung für ein Sozialprojekt zu kaufen. Namhafte Sponsoren und weitere Gönner haben die Idee unterstützt und das Geld für den Kauf bereitgestellt. Die Yellow ankert am Ufer des Zugersees in der Nähe der Badeanstalt «Männerbad» vis-à-vis der Schützenmattturnhalle. 1998 erhielt das Schiff einen eigenen Steg. Der Künstler Tadashi Kawamata hat die Idee für das Steg-Projekt «platform for yellow boat» der Gemeinnützigen Gesellschaft gratis zur Verfügung gestellt. Der Stegbau wurde ebenfalls durch Sponsoren finanziert.
  
Die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ) besteht seit über 100 Jahren und fühlt sich einer zeitgemässen Gemeinnützigkeit verpflichtet. Über viele Jahrzehnte hat sie verschiedene Werke und Institutionen aufgebaut. Sie hat diese laufend dem Wandel der Zeit angepasst und mit neuen Aufgaben betraut. In jüngster Zeit sind Werke dazugekommen, insbesondere die GGZ Arbeitsprojekte und Jugendprojekte, die sich den Bedürfnissen und Nöten von heute annehmen. Die GGZ ist privatwirtschaftlich organisiert und wird ehrenamtlich geführt. Sie betreibt mit über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt 15 Institutionen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Jugend, Soziale Hilfe und Kultur. Zudem fördert sie finanziell andere unterstützenswürdige Projekte und Ideen. Als bedeutendes lokales Sozialwerk leistet die GGZ somit einen wichtigen Beitrag für die Volkswohlfahrt im Kanton Zug. Eine wirkungsvolle gemeinnützige Tätigkeit ist nur möglich mit einem kombinierten Einsatz von Freiwilligenarbeit und finanziellen Mitteln. Für die Realisierung neuer Projekte sind auch immer wieder zusätzliche Mittel erforderlich, die dank der Unterstützung einer grossen Gönnerschaft und treuen Mitgliedern möglich ist.
  
  
Yellow – das Zuger Lagerschiff
   
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