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| Rückblick GGZ 2005 | |||||
| Mit unserem Jahresbericht legen wir gerne Rechenschaft ab über die breit gefächerte Tätigkeit der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug. Die Auslastung der Institutionen ist nach wie vor sehr gut, was Ausdruck der hohen Akzeptanz und der ausgezeichneten Leistungen aller Werke ist. Sorge bereitet uns indessen die finanzielle Situation unserer Gesellschaft, schliesst die Jahresrechnung doch mit einem Verlust von über Fr. 700 000.– ab. Und dies, ob-wohl sehr viel ehrenamtliche Arbeit geleistet wird und wir uns bemühen, die Kosten möglichst tief zu halten. Für die Zuwendungen unserer Mitglieder und Gönner sind wir deshalb äusserst dankbar. In den 15 verschiedenen Institutionen waren Ende 2005 insgesamt 258 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig, 180 allein in der Klinik Adelheid. Die Gesamtleitung dieser Werke liegt in der GGZ zu einem wesentlichen Teil bei ehren-amtlich Tätigen. 70 Freiwillige setzen ihre vielseitige Berufserfahrung und ihr wertvolles Fachwissen unentgeltlich für die GGZ ein. Welches waren die Meilensteine der GGZ im Jahre 2005? An der Generalversammlung im Juni traten Eusebius Spe-scha und Beat Wicky als Vorstandsmitglieder zurück. Eusebius Spescha war 18 Jahre im Vorstand der GGZ und da-von 10 Jahre Präsident der Arbeitsprojekte. Beat Wicky war 10 Jahre im Vorstand der GGZ und während der ganzen Zeit Präsident der Neujahrsblattkommission. Für ihr wertvolles Engagement für die GGZ möchte ich ihnen auch an dieser Stelle nochmals herzlich danken. Wir sind glücklich, dass Theres Arnet und Irène Castell neu in den Vorstand gewählt wurden. Theres Arnet übernahm das Präsidium der Betriebskommission der GGZ Arbeitsprojekte und Irène Castell das Präsidium der Neujahrsblattkommission. Gabriela Grimm Zwicky, Pius Lütolf und Walter Weber wurden als Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Ebenfalls wurden Peter Fischer, Monika Leuthard, Evi Oehler und Annemarie Zehnder als Revisoren in ihrem Amt bestätigt. Kommunikation – diesem wichtigen Thema widmete sich die GGZ im Jahre 2005 vertieft. Wir wollten die interne und externe Kommunikation überprüfen und verbessern, weil wir überzeugt sind, dass wir nur mit einer guten Kommuni-kation die langfristige Existenz der GGZ sicherstellen können. Deshalb erhielt die PR-Kommission den Auftrag, ein Kommunikationskonzept zu erstellen. In vielen Sitzungen diskutierten wir die verschiedenen Facetten unserer Kom-munikation. Mit unserem Kommunikationskonzept haben wir jetzt ein ausgezeichnetes Hilfsmittel zur Hand, damit gute Kommunikation in der GGZ wirklich gelebt wird. In Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern hat der Vorstand im 2005 das GGZ Personalreglement geschaffen, so-dass alle Mitarbeiter der GGZ unter den gleichen fortschrittlichen Bedingungen arbeiten können. Einzig die Klinik Adelheid und die Sennhütte haben aus rechtlichen Gründen ihr eigenes Personalreglement. Die Klinik Adelheid AG und damit die GGZ als Besitzerin der Liegenschaft waren vom Unwetter im August 2005 sehr stark betroffen. Massive Erdrutsche in unmittelbarer Nähe erforderten eine Evakuierung der Patienten. Die Klinik meisterte diese Krisensitua-tion ausgezeichnet. Wir sind dankbar, dass weder Menschen betroffen waren, noch die Klinik beschädigt wurde. Aber der finanzielle Schaden für die GGZ und die Klinik ist gross. Gerne berichten wir vom Strategietag der GGZ. Im September 2005 zog sich der Vorstand der GGZ einen ganzen Tag in die Waldschule Horbach zurück und befasste sich unter der Führung einer Organisationsberaterin intensiv damit, wie der Vorstand seine Aufgaben noch professioneller und zielgerichteter erfüllen kann. Viel Positives prägte das Jahr 2005 auch in den Institutionen:
Das Zusammenwirken all dieser Menschen macht den Erfolg der GGZ aus. Monika Gisler-Locher |
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