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| Zug bei Nacht Vernissage des Zuger Neujahrsblattes 2007 Herausgegeben von der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug Am 15. November 2006 trafen sich die Freunde des Zuger Neujahrsblattes zur diesjährigen Vernissage in der Chollerhalle. Intoniert wurde die Feier durch den Pianisten Thomas Schicker mit einem Ragtime. Anschliessend stellte die Präsidentin der Neujahrsblattkommision, Irène Castell-Bachmann, die neue Ausgabe kurz vor. Details über den Inhalt erfuhren die Gäste sodann vom Redaktoren, Dr. Michael van Orsouw, verbunden mit einer eindrücklichen Computerpräsentation. Das «Zuger Neujahrsblatt» (ZNB) befasst sich in seiner neusten Ausgabe mit dem Thema «Zug bei Nacht»: Es ermöglicht Blicke hinter Fabriktore, Traditionen, Bartresen, mitunter sogar in Schlafzimmer. Erstklassige Autorinnen und Autoren haben im Kanton Zug Ausschau gehalten nach zwei- und vierbeinigen Nachtschwärmern und Nachtarbeitern. Sie haben Geschichten der Nacht verfasst und sind hiesigen Brauchtümern der Nacht nachgegangen. Sie sind dem Zuger Nachtleben auf den Grund gegangen und berichten über Entwicklungen und Trends. Auch sehgeschädigte Kinder, für die zuweilen auch der Tag im Dunkel liegt, kommen zu Wort. Und schliesslich wird über die Schlafforschung gesprochen. Das diesjährige Portfolio war dem Fotografen Patrik Pauli übertragen, der übrigens in der Chorhalle auch zuständig ist für Beleuchtung und Ton. Seine Bilder: Nächtliches Gewitter über der Lorzentobelbrücke, Stimmungsbild in der Widderbar: DJ Victoria, i love just myself, sowie: Die letzten Gäste Grand Cafe Zug. Einer alten Tradition folgend stellten Kommission und Redaktion viel Raum für die lokale Literaturförderung zur Verfügung. Unter den Autoren befindet sich auch der neu gewählte Regierungsrat, Patrick Cotti. Zwei weitere Verfasser von Kurzgeschichten stellten ihr Werk persönlich vor: · Martin Städeli: «Sonnenuntergang» · Max Huwyler: «Dunkel» – ein Nachterlebnis Im aktuellen Neujahrsblatt fnden wir auch Reportagen über «Nachtarbeiter». Der «Nachtwanderer» Thomas Hürlimann begleite vor 20 Jahren den Nachtwächter Scheuber. Seine Erzählung finden wir ebenfalls in der neuen Ausgabe. – «Nachtleben» und «Nachtschwärmer» sind die weiteren Themen in Wort und Bild, ferner das nächtlichen Brauchtum. Was verbinden wir mit dem Wort «Nacht»? Schlafen. Vorgestellt wird die «Klinik für Schlafmedizin» in der St. Anna-Klinik in Luzern, geleitet von Dr. med. Marjella Spindler, Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie sowie Spezialistin für Schlafforschung SGSSG (Schweiz. Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie). Jede Nacht hat ein Ende, mit dem Sonnenaufgang. – Zum Abschluss spielte Thomas Schicker noch ein lyrisches Stück auf dem Piano. |
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| Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle stehen am Empfang bereit |
Die ersten Gäste treffen ein | |||
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| Von Geschäftsführer zu Geschäftsführer: Werner Ulrich von der GGZ und Herbert Ammann von der Schweiz. Gemeinnützigen Gesellschaft |
Unter den Gästen: Monika Gisler Locher, Präsidentin der GGZ und Ehemann Anton Gisler |
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| Patrik Pauli ist der Bildautor des diesjährigen Portfolios, zugleich ist er in der Chollerhalle zuständig für Beleuchtung und Ton. |
Die Präsidentin der ZNB-Kommission, Irène Castell-Bachmann, begrüsst die Gäste |
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| Martin Städeli liest seine Kurzgeschichte vom Verkauf des Sonnenuntergangs vor. |
Max Huwyler erzählt sein Nachterlebnis: «Dunkel» |
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| Der musikalische Rahmen: am Piano Thomas Schicker |
Die aktuelle Nachtlektüre: Zuger Neujahrsblatt 2007 |
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| Das ZNB erscheint jährlich. Es gibt jeweils einen faszinierenden Einblick in das kulturelle, historische, wirtschaftliche und technische Leben des Kantons Zug. Im Geist der Aufklärung des 18. Jahrhunderts von Karl Kaspar Kolin gegründet, wird es seit 1892 von der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug herausgegeben. Texte und Bilder im «Zuger Neujahrsblatt» orientieren sich nicht an der Tagesaktualität, sondern nehmen zeitlose Themen auf – und sind auf diese Weise zeitgemäss, ohne den Schlagzeilen oder dem sich schnell wandelnden Zeitgeist hinterher zu rennen. Die Beiträge regen an: zum Weiterdenken, zum Diskutieren, zum Umsetzen. Das «Zuger Neujahrsblatt 2007» kostet CHF 39.– und ist im Buchhandel erhältlich oder bei der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug, Baarerstrasse 110a, 6302 Zug, Telefon 041 769 77 11, sowie online: |
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