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| Jahresbericht 2006 der GGZ Arbeitsprojekte Hohe Auslastung und erfreuliches Ergebnis Was durch die Wirtschaftskrise anfangs der neunziger Jahr nötig wurde, ist aus den Angeboten für Stellenlose nicht mehr wegzudenken: Die Arbeitsprojekte der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ). Als erstes Projekt startete 1995 die Zuger Job-Börse. Nach und nach kamen die Projekte GGZ Recycling Service Baar, das Yellow-Lagerschiff, der GGZ Bauteil-Laden, das GGZ Service-Team Steinhausen, der GGZ Büro-Service und im Jahre 2002 wurde die Fachstelle für Berufsintegration gegründet. Im Jahre 2003 wurden die GGZ Arbeitsprojekte nach ISO 9001:2001 zertifiziert. Die Notwendigkeit von Arbeitsintegrationsmassnahmen hat sich im vergangenen Jahr einmal mehr bestätigt. In den Beschäftigungsprojekten der GGZ Arbeitsprojekte war eine permanente Vollauslastung mit Warteliste zu verzeichnen. Ebenso zugenommen haben die Fallzahlen bei der Fachstelle Berufsintegration, welche viel mehr Fälle bearbeitet hat, als in der Leistungsvereinbarung mit dem Kanton vorgesehen ist. 38 Personen konnten in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Eine deutliche Steigerung erreichte auch die Zuger Job-Börse, welche eine Rekordvermittlungsquote von über 90'000 vermittelten Arbeitsstunden erzielte. 23 Menschen konnten zudem über die Zuger Job-Börse eine Festanstellung finden. Auch im vergangen Jahr ist es wieder gelungen vielen Menschen aus den GGZ Arbeitsprojekten den Anschluss an den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. 32% der teilnehmenden Personen fanden eine Arbeitsstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt. Mit den Produkten und Dienstleistungen konnten im Jahr 2006 Einnahmen von über 1,49 Millionen Franken (Vorjahr 1,26 Mio Franken) erzielt werden. Zum guten Ergebnis beigetragen haben auch die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche vorübergehend in den Arbeitsprojekten beschäftigt waren. Erfreulich hoch waren auch die Spendenbeiträge in der Höhe von Fr. 140'000.00. Der Beitrag der CS Jubiläumsstiftung von Fr. 60'000.00 konnte zur Rostsanierung der «Yellow-Das Zuger Lagerschiff verwendet werden. Die positive Rechnungsbilanz ist sehr erfreulich, denn diese Einnahmen decken doch rund ein Drittel der anfallenden Kosten und entlasten damit Kanton und Gemeinden vor höheren Aufwendungen. Auch das Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2000 hat sich bewährt und wird permanent weiterentwickelt. Das jährliche Aufrechterhaltungsaudit wurde erfolgreich erfüllt. Der Mitarbeiterbestand (Leitung der GGZ Arbeitsprojekte) blieb im Berichtsjahr stabil bei 21 Personen (19,2 Vollstellen). Künftige Entwicklung Die in der Sozialhilfegesetzgebung neu definierte Mitwirkungspflicht der Sozialhilfebezüger hinsichtlich Arbeitsintegration wird zu einem nach wie vor hohen Bedarf an Angeboten an Beschäftigungsplätzen führen. Diese sind ein notwendiges und sinnvolles Instrument um die Bereitschaft zur Mitwirkung überhaupt überprüfen zu können. Zudem wird ein vermehrtes Coaching und koordiniertes Case-Management für Menschen mit beruflichen und/oder persönlichen Defiziten notwendig sein. Langzeitarbeitslose Menschen brauchen individuelle Unterstützung und Begleitung, um den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt überhaupt zu schaffen und danach den hohen Anforderungen und Belastungen der heutigen Erwerbstätigkeit auch gewachsen zu sein. Ausbau GGZ Büroservice Mit der gestiegenen Nachfrage nach Beschäftigungsplätzen sind bei den GZZ Arbeitsprojekten Engpässe vor allem für Plätze im Bürobereich entstanden. So wurde das Angebot an Büroarbeitsplätzen von 12 auf 16 Plätze ausgeweitet. Seit April 2006 wird, unter der Leitung von Nicolett Theiler Gutmann, auch das bisherige Büro-Dienstleistungsangebot um Projekt- und Eventorganisationen ausgeweitet und eine Person zusätzlich im Administrativbereich angestellt. Mehr Informationen zu den GGZ Arbeitsprojekten unter www.ggz.ch/arbeitsprojekte Die GGZ Arbeitsprojekte sind Institutionen der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ). Die GGZ trägt seit 1884 die Verantwortung für das Gedeihen zahlreicher wichtiger Institutionen im Gesundheits-, Jugend- und Bildungswesen sowohl kultureller und sozialer Werke. Sie ist ein traditionsreiches, gutverwurzeltes Sozialwerk, das ausschliesslich im Kanton Zug tätig ist und heute 14 Institutionen führt. In ihrer Tätigkeit wird sie vom Kanton, Stadt und den Gemeinden unterstützt. |
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