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| 122. Generalversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ) Verein GGZ: Zeitgemässe Gemeinnützigkeit An der Generalversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ) in der Klinik Adelheid wurde inbesondere ein Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr getätigt und die 15 Institutionen der GGZ konnten viele Dankesworte der Präsidentin, Monika Gisler-Locher, entgegennehmen. Der Verein GGZ ist seit 122 Jahren im Kanton Zug verankert und ist heute ein modernes Unternehmen mit 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den GGZ Institutionen und 50 ehrenamtlich Tätigen im Vorstand und in den Kommissionen. Viele Zugerinnen und Zuger konnten von den Dienstleistungen und Angeboten der GGZ profitieren und viel Positives prägte das Jahr 2006 in den Institutionen: Die Klinik Adelheid erfreut sich als Rehabilitationsklinik nach wie vor grosser Beliebtheit. Sie verzeichnete die beste Auslastung seit zehn Jahren. Sie verfolgt eine erfolgsversprechende Strategie mit ihren zwei Kernkompetenzen, der muskuloskeletalen und der neurologischen Rehabilitation sowie dem Aufbau der Tagesrehabilitation. Zur erfolgreichen Umsetzung der Unternehmungsstrategie sind grössere bauliche Erweiterungen nötig, die diesen Sommer beginnen. Dazu gehören eine grössere Medizinische Trainings Therapie, Pflegeebenen für Tagesrehabilitation und Erweiterung der Rehabilitationsinfrastruktur sowie mehr Parkplätze. Diese Erweiterung ist notwendig, damit die Existenz der Klinik Adelheid langfristig gesichert bleibt. Die Sennhütte, Fachinstitution für Suchttherapie, entwickelte ein herausragendes Konzept für die Therapie von Menschen, die kokainabhängig waren, und arbeitet sehr erfolgreich damit. Wir sind auch sehr froh, dass der lang ersehnte Büroanbau verwirklicht werden konnte. Damit konnte die Sennhütte auch die Anzahl der Therapieplätze erhöhen. Die Lungenliga Zug engagierte sich 2006 weiter für die Verbesserung ihrer Professionalität und ihrer Wirtschaftlichkeit. Da das Einzugsgebiet der Lungenliga Zug zu klein ist, arbeitet sie bereits heute mit der Lungenliga Luzern zusammen. Auf den 1. Januar 2008 werden die beiden Lungenligen zur neuen Lungenliga Luzern/Zug zusammengeschlossen. Aus diesem Grunde wird sich die GGZ von der Lungenliga trennen müssen. Die GGZ hat sichergestellt, dass auch nachher eine Beratungsstelle in Zug geführt wird und die GGZ wird auch in Zukunft einen Vertreter in den Vorstand der Lungenliga LU/ZG delegieren. Die GGZ ist überzeugt, dass dieser Zusammenschluss aus wirtschaftlicher und fachlicher Sicht der richtige Weg der Lungenliga in die Zukunft ist. Die Waldschule Horbach, die IV-anerkannte Sonderschule für Primarschüler mit Verhaltensauffälligkeiten und Lernstörungen hat eine zukunftsweisende Strategie entwickelt und möchte ihr Angebot für die Sekundarstufe 1 öffnen. Der Vorstand der GGZ hat dieser Strategie im Oktober 2006 zugestimmt. Die WSH wartet auf eine Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Zug um mit der Umsetzung beginnen zu können. In der Freizeitanlage Loreto/Volkshochschule Zug sind Sie alle jederzeit herzlich willkommen, sei es in einer Werkstatt, in einem Kurs oder an einem Vortrag. Die Freizeitanlage Loreto und Volkshochschule Zug haben für ihre hohe Arbeitsqualität das EduQua Zertifikat erhalten. Die GGZ Arbeitsprojekte (Fachstelle für Berufsintegration, Zuger Job-Börse, GGZ Recycling Service Baar, GGZ Büroservice, Bauteilladen Zug, Service Team Steinhausen und das Lagerschiff Yellow) haben mit ihren Arbeits-, Beratungs- und Vermittlungsangeboten vielen stellenlosen Menschen den Anschluss an den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht. Die GGZ Arbeitsprojekte waren voll ausgelastet und haben sich durch ihre Vielseitigkeit ideal ergänzt. Auch das Zuger Neujahrsblatt, das kulturelle und historische Jahrbuch der GGZ, das seit 1892 erscheint und sich jedes Jahr einem andern Thema widmet, fand grossen Absatz. Das Thema «Zug bei Nacht» hat viele Zugerinnen und Zuger begeistert. Die GGZ Jugendprojekte, das «jüngste Kind» der GGZ, konnte mit dem Angebot Zuger Ferienpass in den Sommerferien wieder 750 Kindern ein grossartiges und vielfältiges Ferienpass-Programm bieten. Auch die Zauberlaterne, ein Kinderfilmclub, fand bei den Primarschülerinnen und –schülern aus dem Kanton Zug grossen Gefallen und die neun Vorstellungen im Jahr waren sehr gut besucht. Private Unterstützung sinnvoll eingesetzt Nebst Beitragszahlungen der öffentlichen Hand ist die GGZ aber auch auf die Unterstützung von Gönnern und Sponsoren angewiesen. Jedes Jahr müssen rund 400'000 Franken in verschiedene Werke der GGZ fliessen, damit deren Bestand und Weiterführung sichergestellt ist. Aus diesem Grund hat die GGZ im letzten Jahr eine Donatorenkommission gebildet. Sie wird vom Vorstandsmitglied, Peter Stöckli, präsidiert. Damit die GGZ auch auf besonders heikle Situationen vorbereitet ist, hat die PR-Kommission der GGZ ein Krisenhandbuch geschaffen, welches vorbereitete Entschlüsse und Checklisten für organisatorische Vorkehrungen beinhaltet und die Kommunikation bei einem Krisenfall regelt. Im letzten Jahr wurde auch die Rechnungslegung im Jahresbericht transparenter gestaltet. Die Rechnung erfolgt nun in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (Swiss GAAP FER 21) und vermittelt ein klares Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 26. November 2000: Das Schweizer Fernsehen ruft – und wir folgen gerne! In der Kultursendung NEXT wird der musikalische Leiter – Patrick Iten – von Monika Schärer interviewt. Es wird ein dreiminütiger Clip gezeigt, dem 20 Stunden an Filmaufnahmen zu Grunde liegen. Wenige Tage darauf folgt ein Auftritt am A-Cappella-Festival im Burgbachkellertheater in Zug. Bei einem Auftritt im Hotel Schweizerhof in Luzern singen «Boys R Us» zum ersten Mal verstärkt. Die Band wird dabei in technischer Hinsicht von Beda Rickenbacher unterstützt, der neu dazu gestossen ist. Bald wird der professionelle Tontechniker Giovanni Dolci beigezogen, welcher die verschiedenen Songs produziert. Dadurch wird den ständigen Technikkritikern aus den eigenen Reihen etwas der Wind aus den Segeln genommen. |
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